Geschichten aus dem Verein

Elektroflugwettbewerb   Erinnerung an die H 401 Kestrel
organisierter Flugmodellsport in Schkeuditz   Entwicklung der Sendetechnik
Wer zu hoch hinaus will... v. Peter Westphal    



Der Beginn des organisierten Flugmodellsports der Nachkriegszeit in Schkeuditz

 

Lange bevor die Menschen in der Lage waren, mit einem Flugapparat zu fliegen, beschäftigten sie sich mit dem Bau von flugfähigen Modellen. Diese waren zunächst ihrem natürlichen Vorbild, den Vögeln, sehr ähnlich. Überlieferungen der Indianer belegen, dass diese Flugmodelle aus Adlerfedern bauten. Auch Flugpioniere wie Otto Lilienthal, die Brüder Wright oder Hans Grade bauten Modelle ihrer Flugapparate.
 Doch die Menschen bauten Flugmodelle nicht nur, um mit Ihnen die Flugtechnik zu erforschen, sondern auch, um sich in ihrer Freizeit mit diesem schönen Hobby zu beschäftigen. Schnell wurde daraus mehr, als nur ein Kinderspielzeug. Der Flugmodellsport ist heute eine anerkannte Sportart im DEUTSCHEN AEROCLUB (DAEC).
 In diesem Teil unserer Ausstellung möchten wir einen kleinen Einblick in die Entwicklung des Flugmodellsports in Schkeuditz geben. Wir sagen ein ganz herzliches Dankeschön denen, die neben der Pflege ihres eigenen Hobbys viele Jahre eine außerschulische Arbeitsgemeinschaft betreut haben, um vielen zahllosen interessierten Schülern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.
 Die ersten organisierten Gruppen jungen Flugmodellbauer wurden zu Beginn der fünfziger Jahre von Joachim Rothe, Gustl Franke und Rolf Kießig betreut. Als Werkstatt dienten zunächst die Werkräume der Schkeuditzer Schule und später die Lehrwerkstatt von MAB. Nicht zuletzt durch den bis in die 50er Jahre ansässigen Flugzeugbau waren hier gute Voraussetzungen. Als Fluggelände dienten die Wiesen des Flughafens Leipzig-Halle, der spätere Segelflugplatz.
Selbst nachdem der Segelflug in Schkeuditz tot gemacht worden war, konnten wir bis zur Mitte der 80er Jahre nach kurzem Anruf auf dem „Tower“ unsere Flugmodelle auf der Wiese hinter MAB starten.
 Heute geht ohne Auto nichts mehr. Mal abgesehen von gewachsenen Equipment eines Modellfliegers ist unser Fluggelände 25 Kilometer entfernt.

 

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